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Marcelo Zalayeta

Foto: Reuters/Sposito
Rom - Das Spiel zwischen dem SSC Napoli und Juventus Turin (3:1) in der Serie A am vergangenen Sonntag hat für mehrere Beteiligte ein unangenehmes Nachspiel. Schiedsrichter Mauro Bergonzi wird in der nächsten Zukunft kein Spiel leiten, Neapel-Stürmer Marcelo Zalayeta wurde für eine Schwalbe nachträglich für zwei Partien gesperrt.

Der Uruguayaner Zalayeta, Clubkollege von ÖFB-Teamspieler György Garics, hatte beim Stand von 2:1 für Neapel mit einem Hechtsprung über Juve-Tormann Gianluigi Buffon einen Elfmeter geschunden, der zum Endstand von 3:1 führte. Schon zuvor hatte der Unparteiische den Gastgebern einen (schließlich verwerteten) Strafstoß zugesprochen, der keiner war. Der dabei involvierte Napoli-Spieler Ezequiel Lavezzi blieb von einer Sperre aber verschont.

Spielleiter Bergonzi wurde indes für keines der Serie-B-Spiele am Dienstag bzw. Serie-A-Matches am Mittwoch nominiert. Nach Medienberichten hat der italienische Schiedsrichterchef Pierluigi Collina nun die Möglichkeit, Bergonzi für einen Monat zu sperren und ihn dann längere Zeit lediglich in der Serie B zum Einsatz zu bringen.

Für Rekordmeister Juventus, der 2006 auch wegen der Bestechung von Schiedsrichtern in die zweite Liga strafversetzt worden war, eine neue Situation. Juventus-Boss Claudio Ranieri brachte denn auch seine Sorge zum Ausdruck, für die damaligen Verfehlungen nun büßen zu müssen. "Wir haben schon für die Vergangenheit bezahlt", betonte Ranieri. "Wir wollen wie jeder andere auch behandelt werden!"(APA/Reuters/AFP)