Düsseldorf - Die Unternehmenssteuerreform 2008 hat die Quartalsbilanz des Handelsriesen Metro verhagelt. Im dritten Quartal 2007 schrieb die Metro AG durch einen steuerlichen Sondereffekt unter dem Strich rote Zahlen. Der Düsseldorfer Handelskonzern schrieb 160 Mio. Euro ab, die er nicht wie geplant steuerlich geltend machen könne. Dadurch entstand ein Quartalsverlust von 37 Mio. Euro nach 109 Mio. Euro Gewinn im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Vor Steuern stieg dagegen der Konzerngewinn zweistellig um gut zehn Prozent auf 180 Mio. Euro kräftig an. Auch der Quartalsumsatz nahm in der gleichen Größenordnung auf mehr als 15,6 Mrd. Euro zu. Wachstumsmotoren der Metro AG waren erneut die gleichnamigen Großhandelsmärkte für Gewerbetreibende sowie die Elektronikketten Media Markt und Saturn. Die Kölner Warenhaustochter Kaufhof erzielte schon im dritten Quartal operativ einen Gewinn und schnitt so besser ab als im Vorjahr. Die Lebensmitteltochter Real schrieb rote Zahlen. (APA/dpa)