Für Freunde der Polizei: Modell eines historischen VW-Käfers mit Blaulicht. Trotz eines Preises von 240 Euro leider schon ausverkauft

Foto: LPK Wien
Wien – Polizeivereine, noch dazu solche, die Geschenke feilbieten, haben derzeit einen eher schweren Stand. Aber gleich vorweg: Beim Verein "Kuratorium Polizeimusik Wien" gibt es nichts gratis. Dafür aber jede Menge an Souvenirs aus dem Blaulichtmilieu, deren Reinerlös sozialen Zwecken zukommt. Mit der Aktion werden in Not geratene Beamte oder im Todesfall Hinterbliebene unterstützt.

Volkswagen um 240 Euro

Zur Auswahl steht unter anderem die gesamte Fahrzeugflotte der Polizei. In Modellgröße, versteht sich. Der gute alte grüne VW-Käfer mit Blaulicht ist momentan leider schon ausverkauft. Und das trotz seines Preises von 240 Euro. Billiger sind Mercedes, Porsche, BMW, Mini oder Polizeimotorrad mit Fahrer zu haben. Alle Spielzeugfahrzeuge sind mit Motor, Licht, Sound und dem aktuellen Polizeidesign ausgestattet und kosten zwischen acht und 17 Euro.

Für Anhänger der Präreformzeit, als Österreich noch in Gendarmerie und Polizei ge_teilt war, gibt es noch Restposten diverser Sicherheitswache-Devotionalien. Darunter Schirme (für _5 Euro das Stück), Ledermappen (ebenfalls 5 Euro) und – als Sammlerstücke angeblich _besonders begehrt – Sektflaschenverschlüsse (2 Euro).

Teddys neue Uniform

Zu einem wahren Verkaufsschlager hat sich nicht nur in Polizeifamilien der Polizei-Teddy entwickelt. Jetzt auch schon in neuer, dunkelblauer Uniform samt Kapperl um nur 19 Euro. Der bärige Freund und Helfer wird auch Erkennungszeichen für den Punschstand sein, mit dem die wohltätigen Polizeimusiker in der Weihnachtszeit in der Wiener Innenstadt weitere Spenden sammeln werden.

Neben jeder Menge an Aufklebern, Kugelschreibern, Schlüsselanhängern und Wimpeln bietet der Verein noch CD-Kostproben (14,50 Euro) seines eigenen Könnens. Alle Artikel sind entweder per Postversand erhältlich oder können nach Voranmeldung im Wiener Landespolizeikommando (Schottenring 7–9, 1010 Wien) abgeholt werden. Telefonische Rückfragen unter: (01) 313 10-76084. (Michael Simoner, DER STANDARD Printausgabe, 31.10./1.11.2007)