New York - Einen Tag nach ihrer Leitzinssenkung hat die US-Notenbank am Donnerstag insgesamt 41 Milliarden Dollar (28,4 Mrd. Euro) in das amerikanische Bankensystem gepumpt. Das geht aus den täglichen Angaben der New Yorker Fed hervor, die für derartige temporäre Offenmarkt-Operationen zuständig ist. Seit der Ausweitung der US-Kreditkrise im Sommer ist dies die größte Liquiditätsspritze an einem Tag. Marktbeobachter zeigten sich laut Medienberichten überrascht von der Größenordnung. Sie werteten den Schritt als Beleg, dass die US-Notenbank aus dem Bankensystem Liquidität, die dem Bankensystem durch zeitlich auslaufende Papiere entzogen wird, sofort durch neue Finanzmittel ersetzen wolle. Die Notenbank kann nach Belieben zu jeder Zeit und in beliebigem Umfang Offenmarkt-Operationen zur Liquiditätsausweitung oder -abschöpfung vornehmen. (APA)