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AP Photo/Time Inc.
In den vergangenen Jahren hatte das US-Magazin Time mit seinen jährlichen Auszeichnungen immer wieder für Aufsehen gesorgt. Mal würden berühmte Personen und schwer reiche Unternehmer wie Bill Gates ausgezeichnet, mal überraschte man mit der Auszeichnung des "gewöhnlichen" Internet-Nutzers - passend zur Web 2.0-Bewegung. Unter den Kandidaten für die "Erfindung des Jahres" fand sich heuer auch Apples viel beworbenes iPhone - und es gewann.

Überbewertet

Dass es sich dabei nicht um das Allheilmittel für Krebs oder um Wirbelsäulenprothesen für Querschnittsgelähmte handelt, dürfte auch den Juroren des renommierten Blattes bewusst sein. Dennoch, laut der Begründung ist das Handy schön designt, hat ein innovatives Bediensystem über Touchscreen und sorge dafür, dass Handys anderer Hersteller künftig besser werden. Überdies hinaus böte es mit der kommenden Entwicklungsumgebung für Dritthersteller eine neue Plattform für Innovationen.

Undurchsichtig

In der Kategorie "Computers" wurde übrigens das "Flexible Display" ausgezeichnet. In der Kategorie "Health" gewann eine neue intelligente Fußgelenksprothese. In Anbetracht der zahlreichen anderen Innovationen dieses Jahr, wie die Zucker-betriebene Batterie oder die Tankstation für den Weltraum, hätte das iPhone wohl eher in der Kategorie "Gadget des Jahres" triumphieren sollen, als als Innovation des Jahres gekürt zu werden - wobei, Erstere steht ja noch offen... (zw)