Wien - 18 Menschen sind in der vergangenen Woche bei Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen ums Leben gekommen. Das sind zehn Todesopfer mehr als in der Allerheiligen-Woche des vergangenen Jahres, wie das Innenministerium am Montag mitteilte. Höher war heuer auch die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle am Wochenende. Fünf Unfälle zwischen Freitag und Sonntag forderten sieben Todesopfer.

2006 kamen bei drei Unfällen drei Personen ums Leben. Drei der fünf Unfälle in diesem Jahr wurden von jugendlichen Pkw-Lenkern verursacht.

Pkw-Lenker waren mit fünf Toten die Hauptopfer, gefolgt von vier getöteten Fußgängern, drei Bus-Insassen, zwei Klein-Lkw-Lenkern und einem Lkw-Lenker. Als mutmaßliche Hauptursache nannte das Innenministerium Unachtsamkeit, aber auch erhöhte Geschwindigkeit, Vorrangverletzung und Übermüdung konnten festgestellt werden. Bei zwei Unfällen war Alkoholisierung Mitursache und sechs tödlich verletzte Insassen waren nicht angegurtet.

Mit acht Toten führt die Steiermark die Liste der schweren Verkehrsunfälle an, gefolgt von drei Opfern in Niederösterreich. In Kärnten und Oberösterreich kamen je zwei Menschen ums Leben, in Wien, Vorarlberg und im Burgenland musste je eine Person ihr Leben lassen.

Vom 1. Jänner bis zum 4. November verunglückten auf Österreichs Straßen 591 Menschen. Das sind 36 weniger als im Vergleichszeitraum des vergangenen Jahres. (APA)