Wien - Auf drei erfolgreiche Quartale blickt der börsenotierte Keramik-Hersteller Frauenthal zurück. In allen Geschäftsbereichen (Sanitärgroßhandel, automotives Segment und Industriekeramik) der Unternehmensgruppe wurden ausgezeichnete Entwicklungen verzeichnet. Dieser Trend soll im vierten Quartal fortgesetzt werden und das Gesamtjahresergebnis soll "wesentlich höher sein" als jenes von 2006, wurde am Mittwoch vor Journalisten mitgeteilt.

Im umsatzschwächsten Bereich - der Keramikindustrie - konnte die größten Umsatz- und Ergebniszuwächse erzielt werden. Die Porzellanfabrik profitierte vom Wachstumstrend bei den Kraftwerkskatalysatoren in Europa, den USA und in Asien. Künftig möchte die Frauenthal-Gruppe in diesem Bereich in China wachsen, wo durch Umweltauflagen für neue Kraftwerke ein großer neuer Markt entstehe. Momentan sei der Keramik-Bereich "mehr als gut ausgelastet", erklärte Vorstandsvorsitzender Winfried Baumann.

Der Umsatz der Frauenthal-Gruppe hat sich kumulativ in den ersten drei Quartalen 2007 um 20,5 Prozent auf 436,6 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr erhöht. Das EBITDA stieg um 13,6 Prozent oder 3,3 Mio. Euro auf 27,4 Mio. Euro, das Betriebsergebnis (EBIT) verbesserte sich um 10,1 Prozent oder 1,5 Mio. Euro auf 16,4 Mio. Euro. Die Gruppe beschäftigt derzeit 2.991 Mitarbeiter. (APA)