Wien - Die österreichische Eisschnelllauf-Elite startet mit dem Weltcup-Auftakt von Freitag bis Sonntag in Salt Lake City seinen gezielten Aufbau für die Olympischen Spiele 2010. Die Leistungen in der vergangenen Wochen lassen eine erfreulichere Saison erhoffen, als die vergangene eine war. Beim Weltcup in Nagano im Dezember wird zum ersten Mal ein eines ÖESV-Team an der Verfolgung teilnehmen.

Am meisten ist von den Tirolern Anna Rokita und Christian Falger sowie vom Kärntner Christian Pichler zu erwarten, dieses Trio wird sowohl in Salt Lake als auch in der Woche darauf in Calgary antreten. Auf den schnellen Hochgebirgsbahnen in Nordamerika geht es für Rokita um den Aufstieg in die A-Gruppe der Top 20. Die 21-Jährige Rokita und der 19-jährige Pichler sind auch bereits für die Europameisterschaften am 12./13. Jänner im russischen Kolomna gesetzt.

Der eigentliche Saison-Höhepunkt des Junioren-Vizeweltmeisters über 5.000 m ist aber die Junioren-WM vom 22. bis 24. Februar in Changchung. Nach seinem fünften Rang im Vierkampf bei den heurigen Titelkämpfen in Februar in Innsbruck wird eine weitere Steigerung anvisiert. Für Falger sind die Sprint-Weltmeisterschaften am 19./20. Jänner in Heerenveen der wichtigste Wettkampf des Winters.

Saison-Abschluss sind wie immer die Einzelstrecken-Weltmeisterschaften, diesmal vom 6. bis 9. März in Nagano. (APA/red)

Die wichtigsten Termine

  • WM: Allgemein - Berlin (9.-10.2.), Sprint - Heerenveen (19.-20.1.), Junioren - Changchun/China (22.-24.2.), Einzelstrecken - Nagano (6.-9.3.)

  • EM: Kolomna/Russland (12.-13.1./Mehrkampf)

  • Weltcup: Salt Lake City (9.-11.11./Sprint, Langstrecke), Calgary (16.-18.11./Sprint, Langstrecke), Moskau (1.-2.12./Mittel-, Langstrecke), Heerenveen (7.-9.12./Sprint, Langstrecke, Team-Verfolgung mit Österreich), Erfurt (15./16.12./Sprint), Hamar (25.-27.1./Sprint, Langstrecke), Baselga di Pine (2.-3.2./Mittel-, Langstrecke), Inzell (16.-17.2./Sprint), Heerenveen (22.-24.2., Finale)