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Wien - Rückwirkend per 1. September 2007 erhalten die rund 4.000 Arbeiterinnen und Angestellten der österreichischen Brauindustrie 3 Prozent mehr Lohn bzw. Gehalt. Dies wurde am Mittwoch von der Gewerkschaft Metall-Textil-Nahrung und der Gewerkschaft der Privatangestellten in einer Presseaussendung mitgeteilt. Insgesamt brauchte es 6 Verhandlungsrunden bis die Verhandlungen am 5. November abgeschlossen wurden. Knackpunkte waren dabei die Einschätzung der wirtschaftlichen Lage der Branche und die Nachhaltigkeit der Lohn- und Gehaltserhöhungen. Bei den Verhandlungen wurde eine Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und -gehälter um 3 Prozent beschlossen. Die Ist-Gehälter werden ebenfalls um 3 Prozent erhöht. Weiters wurde eine Steigerung der kollektivvertraglichen Zulagen um 3,5 Prozent vereinbart. Die Überstundenpauschalien und Zehrgelder (Tagesdiäten) werden um 3 Prozent angehoben und innerbetriebliche, günstigere Regelungen bleiben aufrecht. (APA)