Es ist ja nicht so, dass Gery Keszler fad würde: Die Planung des Life Balles ist längst ein Ganzjahres-Unternehmen. Nur gilt es eben auch, das Publikum im Life-Ball-Modus zu halten - respektive Geld für die vom Life Ball betreuten HIV-Initiativen aufzutreiben.

Deshalb wurde Keszler nun zum Teilzeit-Textilverkäufer: In der "Krypta" (steht so im Pressetext) des Modehauses Turek auf der Wiener Mariahilfer Straße gibt es ab sofort und bis zum 8. Dezember modische Unikate aus dem Fundus der Modeschule Hetzendorf (von 1970 bis heute).

Dienstagabend war das einschlägig bekannte Wiener VIP-Völkchen zum Vorab-Einkaufen geladen (ja; manchmal müssen sogar Profi-Gäste das Börsel zücken) - und die Herr- und Damenschaften schlugen eifrig zu: Die Mitarbeiter des "Life Ball Vintage Fashion Stores" kamen mit dem Neubehängen der Kleiderstangen kaum nach.

Und weil das alles so schnell weg war, suchten besonders eifrige - etwa der ORF-Tänzer Stefano Bernardin - jede Hundertstelsekunde Zeitverlust zu vermeiden, und zogen sich coram publico um. Aber davon, dass da irgendjemand "ein Auge zugedrückt" hätte, kann natürlich keine Rede sein.

UND SONST?

+++ Moderator

Seit Bruce Darnell bei Heidi Klum über Wannabe-Models richtete, gilt er als Mode(l)-Auskenner. Dienstag moderierte er in Wien den "Jones-Haute Couture Award" - und brachte weder Desiree Treichl-Stürgkh noch Agnes Husslein zum Weinen.

+++ Lesezeichen

Dass Alfons Haider schon mehr getan hat, als dem ORF sein Gesicht zu borgen, ist bekannt. Die Details stehen in "geliebt. verteufelt". Die Autobiografie wurde Dienstag präsentiert. (siehe Video links)

+++ Hotelparty

Das "The Ring" eröffnete, Ioan Holender, Ursula Stenzel und Agnes Husslein testeten die Zimmer. (DER STANDARD Printausgabe 8.11.2007)