Genf - Majid Pishyar, Präsident des Fußballregionalligisten Admira Wacker, hat sich in der Schweiz ein zusätzliches Betätigungsfeld im Fußball gesucht. Der iranische CEO des in Dubai beheimateten Finanz- und Unternehmenskonglomerats "32group" ist am Mittwoch gemeinsam mit seinem Sohn Amin in den Verwaltungsrat des Zweitligisten und Traditionsclubs Servette Genf gewählt worden.

Die beiden neuen Verwaltungsräte wollen Servette ermöglichen, rasch in die Super League aufzusteigen, heißt es auf der Homepage von Servette. Präsident der Genfer ist weiterhin Francisco Vinas.

Im Dezember 2004 hatte Pishyar das Präsidentenamt bei Admira Wacker übernommen, seit August 2006 hält er auch 100 Prozent der Anteile am Verein. Der Erfolg blieb ihm und seiner Familie - neben Majid und Anim sitzen auch Ehsan und Ahad Pishyar im Vorstand - allerdings versagt.

Denn im Sommer 2006 stieg die Admira in die Red-Zac-Erste-Liga ab, entging im Herbst 2006 nur knapp dem Konkurs. Im Juni 2006 verwehrte die Bundesliga den Niederösterreichern schließlich die Lizenz, derzeit belegt man in der Regionalliga Ost einen Platz im Mittelfeld. (APA/Si)