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Foto: APA/Porr
Wien - Der börsenotierte Porr-Baukonzern hat von der stabilen heimischen Konjunktur und den anhaltenden Wachstumschancen im Euro-Raum profitiert und in den ersten drei Quartalen seine Produktionsleistung um 18,9 Prozent 1,917 Mrd. Euro gesteigert. An neuen Aufträgen kamen 2,575 Mrd. Euro (+18,8 Prozent) herein, sodass der gesamte Auftragsbestand per 30.9. um 32,3 Prozent auf 2,672 Mrd. Euro kletterte, wie Porr am Freitag im Quartalsbericht mitteilte.

Die Ertragssituation habe man - trotz steigender Energie- und Rohstoffpreise - vor allem in den operativen Bereichen entscheidend verbessern können. Mit einem Vorsteuerergebnis (EBT) nach IFRS von 3 Mio. Euro sei das Vorjahrsergebnis um 1 Mio. Euro übertroffen worden.

Für das Gesamtjahr 2007 könne weiterhin ein EBT nach IFRS zumindest auf Vorjahreshöhe prognostiziert werden, heißt es im Ausblick. Das EBT war 2006 bei 35,3 Mio. Euro gelegen. Bei der Konzernleistung würden heuer sicher 2,7 bis 2,8 Mrd. Euro erreicht.

Der durchschnittliche Neunmonats-Personalstand des Porr-Konzerns stieg um 9,2 Prozent auf 11.320, per Ende 30.9. waren es 10.368.

Weniger Aufträge im Inland

Das Auftragsvolumen ist in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Inland gesunken, expandierte im Ausland aber stark. Beim insgesamt 18,8-prozentigen Anstieg des Auftragseingangs wurde im Ausland ein Zuwachs von 128,4 Prozent auf 1,228 Mrd. Euro erzielt, im Inland musste man aber 17,3 Prozent Rückgang auf 1,348 Mrd. Euro hinnehmen, geht aus dem Quartalsbericht weiters hervor.

Auch bei der Konzernleistung in den ersten drei Quartalen war das Wachstum außerhalb Österreichs stärker: Im Ausland legte sie um 36,2 Prozent auf 646 Mio. Euro zu - im Gesamtjahr könnte es eine Milliarde sein, so Porr -, im Inland um 11,8 Prozent auf 1,271 Mrd. Euro. Das Plus insgesamt betrug 18,9 Prozent auf 1,917 Mrd. Euro. Wichtigste Märkte außerhalb Österreichs waren bis September Tschechien mit 144 Mio. Euro, Polen mit 131 Mio. Euro und Deutschland mit 129 Mio. Euro. (APAP