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Yuri Malenchenko im Außeneinsatz am Freitag

Foto: REUTERS/NASA
Washington - Nach einem freien Donnerstag gingen Crew-Mitglieder der ISS, Kommandantin Peggy Whitson und der russische Astronaut Yuri Malenchenko, am Freitag in einen neuen Außeneinsatz, der fast sieben Stunden lang dauerte. Dabei verlegten sie nach Angaben der NASA unter anderem einen Adapter und kappten mehrere elektrische Verbindungen. "Es war ein erfolgreicher Einsatz", sagte ein Sprecher im Kontrollzentrum in Houston. Weitere Außeneinsätze sind am 20. und 24. November geplant.

Es handelt sich um erste Vorbereitungsarbeiten für das geplante Andocken des europäischen Weltraumlabors "Columbus". Dazu wird kommenden Mittwoch das Verbindungsmodul "Harmony" verlegt, an dem das europäische Labor bereits im Dezember angekoppelt werden soll - der Start des US-Space Shuttles "Atlantis", das "Columbus" zur ISS bringen soll, ist für 6. Dezember vorgesehen.

"Harmony" und "Columbus"

Das in Italien gebaute Modul "Harmony", das später auch als Schlafplatz für Astronauten benutzt werden soll, war von der Raumfähre "Discovery" erst Ende Oktober geliefert und provisorisch installiert worden. Es muss aber dauerhaft dort angekoppelt werden, wo "Discovery" geparkt hatte.

Das in Bremen gebaute 880 Millionen Euro teure Labor "Columbus" dient zu wissenschaftlichen Untersuchungen in der Schwerelosigkeit. Unter anderem sollen Experimente an Zellen, Gewebekulturen und Mikroorganismen unternommen werden. (APA/dpa/red)