Grafik: Urania Star

Der lichte Tag verkürzt sich von 9h57' am 1. auf 8h42' am 30. Die Dämmerung vom Sonnenuntergang bis zur fast vollen Nacht dauert rund 1h12'. Die Sonne erreicht am 22. um 17h50 MEZ den Anfang des Tierkreiszwölftels Schütze.

Der Mond zeigt sich am 8. als feine Altlichtsichel tief in der Morgendämmerung nahe OSO. Nach dem Neumond am 10. steht die zarte Neulichtsichel am 12. tief in der Abenddämmerung zwischen SSW und SW bei Jupiter; am 17. tritt das Erste Viertel ein, am 24. ist Vollmond und am 1. Dezember erreicht der Mond das Letzte Viertel.

Merkur kann bis 26. tief in der Morgendämmerung zwischen OSO und SO gefunden werden. Venus strahlt morgens hoch nahe SO und Mars steht am späteren Abend niedrig und später höher nahe ONO. Jupiter kann tief in der Abenddämmerung nahe SW gefunden werden und Saturn steht um 2h niedrig, später höher zwischen O und OSO.

Die Karte gilt für den 7. um 18h45 und für den 21. um 17h45 MEZ. Hoch im SW steht das Große Norddreieck mit Leier, Schwan und Adler. Von ONO bis SO zieht die Fünfsternreihe mit Perseus, Andromeda und Pegasus. Die strichlierte Linie zeigt die Milchstraße. Die Herbst-Sternbilder werden bei Schönwetter im Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg in Wien-Mauer am 9., 10. und 11. um 18h erklärt, bei Schlechtwetter am 11. in der Wotrubakirche. Näheres Tel. 01/889 35 41 oder beim Astronomischen Büro . (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 3./4. 11. 2007)