Fort-de-France/Paris - Die französische Marine hat vor der Karibikinsel Martinique ein Segelschiff mit einer Tonne Kokain an Bord gestoppt. Beim Skipper, der allein an Bord war, handelt es sich um einen 36-jährigen Schweizer, wie die Polizei am Freitag erklärte. Er wurde in der Hauptstadt Fort-de-France in Haft genommen.

1000 Kokain-Laibe

Das Segelschiff wurde von der Marine bereits am vergangenen Samstag gestoppt. Im Frachtraum stießen die Behörden in einem Versteck auf 1.000 Kokain-Brote mit einem Gesamtgewicht von rund einer Tonne.

Der Schweizer gab an, das Schiff nach Gibraltar an seinen Wohnort überführen zu wollen. Die Befragungen des Skippers dauerten am Freitag an. Abklärungen über Herkunft und Ziel der Droge waren ebenfalls im Gang. Nach Angaben der Behörden der französischen Insel handelt es sich um einen der größten Kokainfänge des laufenden Jahres. (APA/AP)