Bagdad/Kairo - Bei neuen Anschlägen im Irak sind mindestens 13 Menschen getötet worden. In der Stadt Mossul im Norden des Landes starben am Samstag vier Menschen, als eine Bombe in einem Bus explodierte. 16 Menschen wurden bei dem Anschlag verletzt, wie die irakische Nachrichtenagentur Aswat al-Irak berichtete.

Bei zwei Bombenanschlägen in der Hauptstadt Bagdad starben nach Angaben der Behörden zwei Iraker. In Bakuba nördlich von Bagdad wurde ein Polizist getötet, als Extremisten ein Polizeirevier angriffen. Ein Zivilist kam dort in einer Bäckerei ums Leben, als Bewaffnete aus unbekannten Gründen das Feuer eröffneten, wie die Polizei bekanntgab.

In der Provinz Diala nordöstlich von Bagdad waren in der Nacht auf Samstag fünf sunnitische Stammesführer bei einem Selbstmordanschlag getötet worden. Sie gehörten der "Rettungsfront" von Diala an, die sich dem Kampf gegen Terroristen der Al-Kaida angeschlossen hat. Der Attentäter sprengte sich im Haus von Scheich Fayez al-Obeidi in die Luft, berichtete der britische Rundfunksender BBC. (APA/dpa)