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Maria Scharapowa zeigt sich in Madrid fokussiert und mit deutlich besserer Form als in den letzten Wochen.

Foto: Reuters/Fraile
Madrid - Titelverteidigerin Justine Henin und die Russin Maria Scharapowa bestreiten am Sonntag das Finale beim WTA-Masters-Turnier in Madrid. Henin setzte sich am Samstag im Halbfinale nach 1:44 Stunden gegen die Serbin Ana Ivanovic mit 6:4, 6:4 durch. Zuvor hatte Scharapowa ihre Landsfrau Anna Tschakwetadse glatt in zwei Sätzen mit 6:2,6:2 besiegt. Im Duell der beiden Russinnen war es für die an Nummer sechs gesetzte Scharapowa im sechsten Spiel der sechste Erfolg.

Henin musste um ihren erneuten Finaleinzug beim zum zweiten Mal in Madrid stattfindenden Damen-Masters kämpfen. Die Belgierin leistete sich neun Doppelfehler und brachte ihre Gegnerin damit immer wieder zurück ins Spiel. Ivanovic, die am Freitag gegen Scharapowa das direkte Duell um den Gruppensieg in der "Roten Gruppe" verloren hatte, konnte ihre Chancen jedoch nicht nutzen. Die Krönung einer starken Saison blieb der 20-Jährigen damit verwehrt.

Scharapowa zeigte nach drei Siegen in der Vorrunde auch im Halbfinale eine starke Leistung. Nach nur 74 Minuten hatte die 20-Jährige, die das Masters 2004 bei ihrem Debüt gewinnen konnte, das Finale erreicht. "Vor vier Wochen habe ich noch an mir und meiner Leistung gezweifelt. Hier zu sein, ist wirklich super und im Finale zu stehen, ist noch besser", sagte die Russin, die wegen einer Schulterverletzung als Titelverteidigerin in Zürich und Linz hatte absagen müssen, nach ihrem Erfolg. Es ist ihr zweites Endspiel beim Saisonabschluss.

Im Head-to-Head mit der Weltranglisten-Ersten liegt die Russin allerdings mit 2:5 zurück, die bisher letzte Niederlage war exakt vor einem Jahr im Halbfinale in Madrid 2:6,6:7. "Es wird ein hartes Finale, sie hat nichts zu verlieren", sagte Henin. "Sie hatte eine schwierige Saison, aber jetzt ist sie zurück und sie ist ein Champion", streute die Belgierin Scharapowa Rosen. Für Henin geht es im Finale u.a. auch schon um ihren 25. Sieg in Folge. Sie spielt ihr 11. Endspiel in heuer 14 Turnieren. (APA/dpa)