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Torverhinderer Helge Payer (li) und Torschütze Andreas Dober, zwei Hauptprotagonisten des Rapid-Erfolgs gegen Mattersburg, im freudigen Clinch.

Foto: Reuters/Zolles
Wien - Rapid ist am Samstag mit dem 3:1 gegen Mattersburg nicht nur an den Burgenländern vorbei, sondern gleichzeitig vor den punktegleichen LASK und Austria zum zweiten Mal in dieser Saison - wenn auch nur für 24 Stunden - an die Tabellenspitze der T-Mobile-Bundesliga gestürmt. Die Austria holte sich die Führung schon am Sonntag mit einem 1:0-Sieg in Kärnten zurück.

Dober (dritter Treffer im dritten Heimspiel in Folge) mit einem Freistoß aus 30 Metern (28.), Bazina (49.) und Hofmann (81./Elfer) schossen vor 13.100 Zuschauern die Tore zum achten Rapid-Sieg im zehnten Heim-Duell mit den Mattersburgern, die zum ersten Mal nach sechs Runden wieder als Verlierer vom Platz mussten.

Für Rapids Führung sorgte in der 28. Minute Dober nach einem kurz abgespielten Freistoß mit aus 30 Metern, Keeper Borenitsch sah schlecht aus. Ein Konter führte in der 49. Minute zum 2:0. Heikkinen schickte Hoffer, dieser ließ Mravac stehen und legte ideal für Bazina auf, der mit seinem sechsten Saisontor ins leere Tor traf (49.).

Die Burgenländer hielten in der flotten Partie erst nach der Pause gut mit, kamen aber nur ein einziges Mal gefährlich durch, als Atan in der 66. Minute nach Vorarbeit von Mravac aus halblinker Position ins kurze Eck traf, wobei Dober den Ball entscheidend zum 1:2 abfälschte. Danach drängte die Mattersburger und kamen in der 72. Minute dem Ausgleich bei einem Kopfball von Pöllhuber nach Kühbauer-Freistoß nahe, Payer hielt jedoch.

Nachdem Hoffer nach einem weiten Abschlag von Hiden in der 79. Minute überhastet die Chance auf das 3:1 vergeben hatte, fiel der Rapid-Stürmer eine Minute später im Zweikampf mit Pöllhuber im Strafraum - der Schweizer Schiedsrichter Bruno Gossen hielt das fälschlicher Weise für einen Elfer. Zudem war Hoffer aus Abseitsposition einem Pass von Bazina nachgejagt. Hofmann, der kurz vor der Pause einen Schuss von Sedloski auf der Linie abgewehrt hatte, verwandelte den Penalty souverän zum 3:1 (81.).

Kurz darauf entschied sich der Referee das nächste Mal für einen umstrittenen Strafstoß, dieses Mal zugunsten der Burgenländer. Pöllhuber hatte nach einem Kühbauer-Freistoß Boskovic aus kurzer Distanz an die Hand geköpfelt. Sedloski scheiterte jedoch mit seinem Strafstoß an Helge Payer, der in dieser Saison auch schon gegen Hutwelker und Zickler Sieger geblieben war. (APA/red)

  • Rapid Wien - SV Mattersburg 3:1 (1:0). Hanappi-Stadion, 13.100, Bruno Grossen (SUI).

    Torfolge: 1:0 (28.) Dober (Freistoß)
    2:0 (49.) Bazina
    2:1 (66.) Atan
    3:1 (81.) Hofmann (Foulelfer)

    Rapid: Payer - Martin Hiden, Tokic, Patocka - Dober, Hofmann (88. St. Kulovits), Heikkinen, Kavlak (82. Boskovic), Korkmaz - Hoffer, Bazina (82. Bilic)

    Mattersburg: Borenitsch - Mravac, Sedloski, Pöllhuber - Atan, Kühbauer, Schmidt, Fuchs (64. Csizmadia) - Mörz, Naumoski - Jancker

    Gelbe Karten: Hofmann, Hoffer bzw. Mörz, Naumoski, Schmidt, Pöllhuber, Csizmadia