Islamabad - Der Ausnahmezustand in Pakistan soll mindestens bis zu den Wahlen Anfang Jänner in Kraft bleiben. Das sagte Präsident Pervez Musharraf am Sonntag in Islamabad auf einer Pressekonferenz, in der er die Vorverlegung des Wahltermins auf die Zeit vor dem 9. Jänner ankündigte. "Der Ausnahmezustand ist notwendig, um den Frieden in Pakistan und das entsprechend Umfeld für die Wahlen sicherzustellen", teilte der General weiter mit. Da sich das Land in einer schwierigen Lage befinde, könne er jedoch keinen Termin für das Ende des Ausnahmezustands nennen.Oppositionsführerin Benazir Bhutto ist nach Medienberichten unterdessen in der ostpakistanischen Metropole Lahore eingetroffen. Hier will sie am Dienstag an einem "langen Marsch für Demokratie" teilnehmen, der bis in die Hauptstadt führen soll. Die Schritte der Menschen sollten das Trampeln der Armeestiefel übertönen, sagte Bhutto vor ihrer Abreise in Islamabad. Am Samstag hatte die frühere Regierungschefin ihre Landsleute zum "gemeinsamen Kampf gegen die Diktatur" aufgerufen. (APA/dpa/Reuters)