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Foto: APA/KTM
Wien - Die börsennotierte Motorradhersteller KTM Power Sports AG mit Sitz in Mattighofen (Oberösterreich) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006/07 (per Ende August) Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich gegenüber dem Jahr davor um 23,1 Prozent auf 3,57 Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich um 16,9 Prozent auf 39,8 Mio. Euro. Die Verkaufserlöse seien um 14 Prozent auf 566,1 Mio. Euro gestiegen, teilte KTM heute, Montag, ad hoc mit.

Im Geschäftsjahr 2006/07 sei eine Änderung der Darstellung von Sponsorerlösen und -beiträgen erfolgt, so das Unternehmen. Zu Vergleichszwecken seien die Zahlen im Geschäftsjahr 2005/06 angepasst worden.

Für 2007/08 rechnet KTM "erneut mit einem zweistelligen Umsatzwachstum". Das höchste Einzelrisiko der KTM-Gruppe bleibt auch im angelaufenen Geschäftsjahr die Wechselkursentwicklung, da das US-Dollar-Geschäft noch nicht abgesichert wurde.

Neue Produkte und hohe Nachfrage nach den alten

Den Erfolg des abgelaufenen Jahres führt KTM auf die anhaltend hohe Nachfrage nach "Offroad Competition"-Modellen, auf die erfolgreiche Einführung von neuen "Street"-Produkten (690 Supermoto, 990 Super Duke R, 950 Supermoto R), auf den gestiegenen Absatz der "Related Products" und das zunehmende OEM-Motorengeschäft zurück.

Der Personalstand habe sich um 9,3 Prozent erhöht. Durchschnittlich beschäftigte KTM im abgelaufenen Geschäftsjahr 1.778 Mitarbeiter (zum Stichtag: 1.931), wovon 449 im Ausland tätig sind.

Im neu angelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 liegt der Fokus den Angaben zufolge in der Entwicklung von neuen innovativen Produkten und dem Serienstart des X-Bow. Darüber hinaus wird mit der Kapazitätserweiterung sowohl im Zweirad- als auch im Vierrad-Bereich begonnen, um auch in Zukunft nachhaltiges Wachstum gewährleisten zu können. (APA)