Wegen des frühen Wintereinbruchs gehen am kommenden Wochenende zahlreiche Skilifte früher als geplant in Betrieb.

Im Osten Österreichs sperren etwa die Lifte am Hochkar, am Stuhleck bereits am 16. November auf, in Tirol am Axamer Lizum. In manchen Skigebieten Österreichs wie in Schladming oder Sölden kann man auch schon jetzt auf einzelnen Pisten fahren.

In Salzburg haben beispielsweise die Bergbahnen in Obertauern, Zauchensee, Flachau, Zell am See, Saalbach-Hinterglemm-Leogang, Gaißau-Hintersee und Mühlbach ihren Saisonstart vorgezogen. Allerdings sperren die meisten der Lifte, die am Wochenende offen sind, unter der Woche wieder zu. Die Hänge abseits der präparierten Pisten sollte man meiden, die Lawinengefahr ist groß.

Ermäßigungen in Salzburg

In den großen Salzburger Wintersportzentren ist zumindest ein Teilbetrieb zu ermäßigten Liftkartenpreisen möglich. In den Tälern liegt ein halber Meter Schnee, auf den Bergstationen bis zu 1,50 Meter. "Es herrschen beste Pistenbedingungen", freuten sich am Montag die Liftbetreiber.

In Zauchensee, Flachau und auch in Obertauern können sich Skihungrige bereits am Freitag zu verbilligten Preisen in die schneereichen Höhen befördern lassen. Von der weißen Pracht gesegnet ist auch der "Skicircus" Saalbach-Hinterglemm-Leogang im Pinzgau. Der offizielle Skisaisonstart war eigentlich für 30. November geplant. Auch kleinere Skigebiete öffnen am Wochenende ihre Lifte, wie zum Beispiel die Hochkeilbahnen in Mühlbach am Hochkönig (Pongau). Grund zum Jubeln hat auch die Gaißauer Bergbahn nahe der Stadt Salzburg, die im schneearmen Winter des Vorjahres große Umsatzverluste erlitten hatte. (APA)