Luxemburg - Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten ist die Wirtschaft in Europa im dritten Quartal wieder stärker gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zu den drei Vormonaten in der Eurozone um 0,7 Prozent nach 0,3 Prozent im zweiten Quartal, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg in einer ersten Schätzung mit. Diese kann später noch korrigiert werden.

In der gesamten EU wuchs die Wirtschaft um 0,8 Prozent nach 0,5 Prozent zuvor. Deutschland lag mit 0,7 Prozent nach Angaben der EU-Chefstatistiker genau im Schnitt der Eurozone. Für das Gesamtjahr sagt die EU-Kommission für das Eurogebiet ein Wachstum von 2,6 Prozent vorher. Für das kommende Jahr werden vor allem wegen der Auswirkungen der Finanzmarktkrise nur noch 2,2 Prozent angenommen.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum wuchs das BIP laut Eurostat im Eurogebiet um 2,6 Prozent nach 2,5 Prozent, in der EU um 2,9 Prozent nach 2,8 Prozent zuvor. Eine detaillierte Analyse wird Eurostat zu einem späteren Zeitpunkt vorlegen. (APA/dpa)