Graz - In knapp vier Jahren feiert das steirische Landesmuseum Joanneum sein 200-jähriges Bestehen, Ende November wird aber bereits eine Veranstaltungsreihe gestartet, welche die essenziellen Museumsaufgaben in den Mittelpunkt stellt. Den Auftakt stellen zwei "Tage der offenen Tür" in den Restaurierwerkstätten dar. Sie zeigen interessierten Besuchern, wie die Museumsarbeit hinter den Kulissen funktioniert. Am 24. und 25. November geben Restauratoren und Präparatoren aus Natur, Kunst und Kultur Einblicke in ihre verantwortungsvolle Arbeit.

Erstbegutachtung

Zusätzlich haben Besucher die Möglichkeit, mitgebrachte "Schätze" am Tag der offenen Restaurierwerkstätten von Experten gratis analysieren zu lassen. Von der alten Münze über Bilder bis zum Silberkännchen kann alles mitgebracht werden, so die Veranstalter. In den Abteilungen in Schloss Eggenberg werden Gemälde, Skulpturen, Münzen, Medaillen, Möbel sowie Bücher begutachtet, historische Waffen werden hingegen im Zeughaus untersucht. Das Volkskundemuseum ist die richtige Anlaufstelle für Textiles, Hausrat und Arbeitsgeräte. (APA)