Als am Donnerstag im Osten Österreichs der Schnee und damit das fast alljährliche Chaos kam, war im Bundesland Salzburg der "Weiße Segen" von oben bereits im Abklingen. Um zwei bis fünf Zentimeter wuchs in den vergangenen 24 Stunden im Schnitt die Schneedecke in den Niederungen, schilderte Alexander Ohms von der Wetterdienststelle Salzburg der APA.

Die größte Neuschneemenge überhaupt wurde bei der Rudolfshütte mit 15 Zentimetern verzeichnet, auf dem Sonnblick waren es sechs, in der Landeshauptstadt fünf und in Krimml nur ein Zentimeter, so Ohm. Dennoch präsentiert sich das Bundesland nun schon sehr winterlich: Die Mozartstadt liegt unter einer acht Zentimeter weißen Decke, und je weiter es ins Gebirge geht, umso dicker wird die weiße Pracht. In Radstadt liegen schon 24 Zentimeter Schnee, in Bad Gastein 40, bei der Rudolfshütte 1,20 Meter und auf dem Sonnblick (3.106 Meter Seehöhe) beträgt die Schneedecke schon stattliche 2,20 Meter.

Auch auf den Straßen gab es keine besonderen Probleme, lediglich auf einzelnen höher gelegenen Abschnitten herrschte Kettenpflicht, am Freitag aber auch das nur mehr sehr vereinzelt. (APA)