Los Angeles - Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber John Edwards hat die Öl- und Gasindustrie beschuldigt, sich in Washington mit einem Heer von Lobbyisten allen klimapolitischen Verbesserungen in den Weg zu stellen. "Derzeit ignorieren wir die Krise der globalen Erwärmung", erklärte der frühere Senator von North Carolina laut einem im Voraus verbreiteten Redetext vor einer Klimakonferenz in Los Angeles.Die Öl- und Gasindustrie mit ihren Lobbyisten verhindere, dass die USA ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringere. "Wir wissen, dass Handeln dringend geboten ist", betonte Edwards. Doch Washington weigere sich, die erforderlichen Schritte zu tun.(APA/AP)