Wien - Der oststeirische Maschinen- und Anlagenbauer Binder+Co AG konnte in den ersten neun Monaten d. J. bei Umsatz und Ergebnis kräftig zulegen. Der Umsatz lag mit 37,57 Mio. Euro um 33 Prozent deutlich über dem Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern EBIT hat sich im Jahresvergleich von 1,45 Mio. Euro auf 2,55 Mio. Euro gesteigert. Dies teilte das Unternehmen am Montag ad-hoc mit.

Maßgeblich für die beachtliche Umsatz-Steigerung war der Abschluss mehrerer größerer Anlagenprojekte in allen drei Produktsegmenten. Mit 19,76 Mio. Euro stammte der größte Umsatzanteil (52,6 Prozent) erneut aus dem Bereich Aufbereitungstechnik. In der Verpackungstechnik konnte Binder+Co im Berichtszeitraum sowohl mehrere Einzelmaschinen- als auch einige Systemaufträge abrechnen. In Summe führte dies zu einem Umsatzvolumen von 9,99 Mio. Euro. Die Umwelttechnik lag mit einem Umsatz von 7,82 Mio. Euro etwas unter dem Vorjahresniveau.

Größten Beitrag leistet Aufbereitungstechnik

Den größten EBIT-Beitrag lieferte das Segment Aufbereitungstechnik mit 2,69 Mio. Euro, gefolgt von der Verpackungstechnik mit 0,11 Mio. Euro. Die Umwelttechnik hingegen blieb mit minus 0,25 Mio. Euro im Ergebnis durch die Abrechnung ergebnisschwacher Referenzprojekte vorübergehend hinter dem Vorjahreswert. Diese Projekte führten jedoch zur Erschließung wichtiger Märkte bzw. Kundensegmente, so das Unternehmen.

Aufgrund der guten Performance in den ersten drei Quartalen erwartet das Management der Binder+Co AG, dass Umsatz und EBIT auch für das Gesamtgeschäftsjahr 2007 über dem Niveau des Jahres 2006 liegen werden. Um diese Entwicklung auch in Zukunft zu garantieren, forciert Binder+Co die rasche Umsetzung aktueller Entwicklungsprojekte, den weiteren Ausbau des Vertriebsnetzes in CEE und die kontinuierliche Steigerung der Produktivität am Standort Gleisdorf.

Mit durchschnittlich 208 Mitarbeitern setzte Binder+Co im Jahr 2006 42,7 Mio. Euro um und erwirtschaftete damit ein EBIT von EUR 3,9 Mio. Die Umsatzrentabilität lag damit bei 9,1 Prozent. (APA)