Foto: Alienware
Grafikkartenhersteller Nvidia präsentiert dieses Jahr erstmals Highend-Grafikchips für den mobilen Gebrauch. Die Modelle Geforce 8800M GTX und 8800M GTS unterscheiden sich von ihren direkten Desktop-Ablegern - der letzten Generation - nur gering. Die Notebook-Variante der Geforce 8800GTX entspricht in etwa der Desktopversion GTS vom Typ G80. Beide besitzen insgesamt 96 Streamprozessoren (SP), während das mobile GTS-Modell auf nur 64 SP zurückgreifen kann.

Als einzige Alternative zu den beiden Mobile-Chips gab es bislang die Mittelklasse-GPUs 8600M GT beziehungsweise 8700M GT.

G92 fungiert als Herz

Wie der jüngste Desktopableger 8800GT basieren auch die beiden neu vorgestellten Chips auf dem G92-Kern, der Shadertakt liegt bei 1250 Megahertz, der Chip taktet mit einem halben Gigahertz. Auf den 512 Megabyte großen Grafikspeicher wird über eine 256 Bit Speicheranbindung zugegriffen, sein Takt liegt bei 800 Megahertz. Besonders sparsam (35 Watt) können die neuen Notebook-Grafikkarten auch die Verarbeitung von Videodaten der Formate Blu-ray und HD-DVD übernehmen. Verantwortlich zeichnet sich dafür Nvidias VP2-Video-Engine, welche Prozessoren tatkräftig entlastet.

Unterstützung

Zur Veröffentlichung des Chips hat sich eine beachtliche Summe an Herstellern zusammengefunden, unter anderem befinden sich darunter Chiligreen, Nexoc oder Cyber System.

Erste Notebooks - etwa von Nexoc - werden voraussichtlich Mitte Dezember ausgeliefert, der Preis soll bei rund 2.000 Euro liegen. In den USA wird Alienware bald das Notebook Modell Area 51 m17x und m15x mit den neuen Nvidia-Karten ausliefern, ein Marktstart ist auch für Europa geplant, sobald die Verfügbarkeit für den hiesigen Markt sichergestellt wurde. Auch Toshiba und Dell planen Geräte mit den Highend-Grafikchips. (red)