• Neue Ludwig-Boltzmann-Institute: Die Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft (LBG) präsentierte vergangenen Dienstag die Ergebnisse der Ausschreibung für neue Ludwig-Boltzmann-Institute (LBI). Nach einem Auswahlprozess mit internationalen Gutachtern empfahl die Jury dem Vorstand der LBG zwei Institute zur Gründung. Vergangene Woche beschloss dieser die Einrichtung des "LBI für Gesundheitsförderungsforschung" in Wien und des "LBI für klinisch-forensische Bildgebung" in Graz für die Laufzeit von sieben Jahren. An jedem der beiden Institute werden ca. 20 Forscher und Forscherinnen arbeiten.
  • Junior Fellowships ausgeschrieben: Das Internationale Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK) schreibt für das Studienjahr 2008/2009 sechs Junior Fellowships für Dissertanten mit österreichischer Staatsbürgerschaft bzw. Doktoranden an heimischen Unis aus. Das Stipendium beinhaltet auch einen Arbeitsplatz am IFK. Die Bewerbungen sollten sich vorzugsweise auf die Forschungsschwerpunkte des IFK "Kulturen der Evidenz" und die "kulturellen Paradoxien der Globalisierung" beziehen. Eine erfolgreiche Bewerbung ermöglicht bei entsprechendem Arbeitsfortschritt eine Teilnahme am IFK-Auslandsstipendienprogramm 2009/2010. Informationsveranstaltung am 21. 11., 17-18 Uhr, Reichsratstraße 17, 1010 Wien. Die Antragsfrist endet am 10. 1. 2008.

    Link
    IFK Fellowships
  • Generationenwechsel am Gregor-Mendel-Institut: Mit Ende November zieht sich Gründungsdirektor Dieter Schweizer (69) von der operativen Geschäftsführung des Gregor-Mendel-Instituts (GMI) aus Altersgründen zurück. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften hat GMI-Senior-Scientist Ortrun Mittelsten Scheid zur interimistischen wissenschaftlichen Direktorin des Pflanzenforschungsinstituts bestellt. Das Hauptinteresse der studierten Biologin gilt epigenetischen Phänomenen in polyploiden Pflanzen.
  • Festival des Bildungs- und Wissenschaftsfilms: Von 22. bis 25. November läuft in Wien das sf2 - Europäisches Festival des Bildungs- und Wissenschaftsfilms. Auch FWF-Fördernehmer sind mit ihren Filmen an dem Festival beteiligt. Es soll eine Schnittstelle für Wissenschaft, Lehre und Film sein und richtet sich an Wissenschafter, Studenten, Unterrichtende, Schüler und Interessierte. Das Festival setzt sich aus mehreren Schienen zusammen: So wird es u. a. ein Bildungsprogramm, eine Schwerpunktfilmreihe zu aktuellen Themen für das breite Publikum und Filmseminare mit medienpädagogischer Begleitung geben.

    Link
    www.sciencefilmfest.at
  • (DER STANDARD, Printausgabe, 21. November 2007)