Wien - Eine neue Sonderschau widmet sich im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien der Geschichte des Luftschutzes in Österreich. Mit über 100 Objekten werden neben einem historischen Rückgriff auf die Zeit des Ersten Weltkriegs und die Zwischenkriegszeit vor allem die Phase ab dem Beginn der intensiven Bombardierung der "Ostmark" im August 1943 bis zum Kriegsende im Mai 1945 präsentiert. Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt ist den Schutzeinrichtungen für die Zivilbevölkerung gewidmet. Um den BesucherInnen ein Gefühl für die Situation der Menschen von damals zu vermitteln, erinnert der Ausstellungsraum an das Innere eines Luftschutzbunkers. Historischer Hintergrund ist unter anderem der Bombenkrieg auf Wien: Bei 53 Luftangriffen in den Jahren 1944/45 waren rund 9.000 Menschen getötet und 30 Prozent der Häuser zerstört worden. (APA)