Jener mutmaßliche Bankräuber, der am Donnerstagnachmittag kurz nach einem Banküberfall in Wien-Liesing festgenommen wurde, hat jetzt einen weiteren Überfall auf die selbe Filiale gestanden. Im November 2005 hatte der 52-Jährige das erst Mal in der Volksbankfiliale in der Altmannsdorfer Straße zugeschlagen und war laut Polizei mit einer relativ hohen Beute entkommen. Damals hatte er noch ein eigenes Auto und flüchtete damit nach Kärnten, erklärte Bezirksinspektor Roman Prohaska von der Kriminalidirektion 1. Bei seinem Raub am Donnerstag wollte der Mann per U-Bahn entkommen, wurde aber bereits bei der Station Erlaaer Straße der Line U6 von der Polizei angehalten. Massive Geldprobleme hätten den aus Ex-Jugoslawien stammenden Mann beide Male zu den Überfällen bewegt. Die kleine Reinigungsfirma des Verdächtigen sei hoch verschuldet. Mit den Worten, er wolle reinen Tisch machen, habe der 52-Jährige ein umfassendes Geständnis abgelegt, hieß es am Freitag. Der 52-Jährige wurde in das Landesgericht für Strafsachen eingeliefert. (APA)