Rom - "Die Scala-Premiere am 7. Dezember ist ein Termin, den niemand in Frage stellen darf. Ich bin zuversichtlich, dass Verantwortungsbewusstsein überwiegen wird." - Der italienische Kulturminister Francesco Rutelli ist bemüht zu versichern, dass die Saisoneröffnung nicht gefährdet ist, obwohl die Belegschaft des Opernhauses wegen der Forderung nach einem neuen Kollektivvertrag immer noch streikt. Der Minister hat sich als Vermittler zwischen der Verwaltung der Mailänder Scala und der Belegschaft des Opernhauses eingesetzt. Scala-Intendant Stephane Lissner hofft, dass mit dem Einsatz Rutellis die bereits am 9. und 17. November durchgeführten Streiks - drei Aufführungen der laufenden Saison wurden abgesagt - beendet werden. Die große Auftakt-Premiere unter der Leitung von Daniel Barenboim ist Wagners "Tristan und Isolde", Regisseur ist Patrice Chereau. (APA)