Es wird ernst mit dem Geschenkekauf für Weihnachten. Im Elektronikhandel reibt man sich die Hände, ein Großteil der Geschenkebudgets dürften heuer bei den diversen Anti-Blödmann-Pro-Geiz-Bestseller-Agitatoren landen.

Und: mobile Navigationsgeräte (für das Auto) werden wohl auch zuhauf gekauft, nicht zuletzt deswegen, weil die Preise stark gefallen sind und die Handy-Hersteller nun auch heftig mitmischen.

Mehrere "sehr empfehlenswert"

Beim jüngsten Test des ÖAMTC haben interessanterweise zwei Telefone die Wertung gewonnen: Mio A501 und Nokia 6110 Navigator. Dies, obwohl die Klubtechniker bei der Kartenqualität des finnischen Handys sogar noch etwas auszusetzen hatten. Auf den weiteren Plätzen landeten: Fabrikate von Pioneer, Clarion, TomTom, Falk, Garmin und Medion - die alle das Prädikat "sehr empfehlenswert" bekamen.

In drei Kategorien hatten die Techniker des ÖAMTC trotzdem noch viel zu bemäkeln - über die gesamte Angebotspalette hinweg:

Erstens werde dem Kunden beim Kauf zu wenig klar gemacht, wie aktuell das Kartenmaterial ist. Auch der Umfang desselben sollte genauer beschrieben werden. Gefordert wird eine Deklaration des Erscheinungsdatums des Kartenmaterials auf der Verpackung des Navigationsgerätes.

Problemzone Betriebsanleitung

Zweitens fehle bei vielen Fabrikaten eine Betriebsanleitung auf Papier. Oftmals liege sie nur mehr als CD bei oder ist von der Homepage des Anbieters herunter zu laden. Der Klub schimpft: "Die Anleitung wird im Fahrzeug benötigt. Es ist eine Zumutung, wenn sie der Konsument erst ausdrucken muss."

Drittens: Im Lieferumfang sollte ein Netzteil enthalten sein, damit man das Navigationsgerät auch außerhalb des Fahrzeugs aufladen kann. Ein Nachkaufen desselben komme nicht selten recht teuer. (szem, AUTOMOBIL, 30.11.2007)