Bild nicht mehr verfügbar.

Gute Besserung für Aksel Lund Svindal.

Foto:Reuters/Wilking
München/Beaver Creek - Für Gesamtweltcupsieger Aksel Lund Svindal ist die alpine Ski-Weltcup-Saison wie befürchtet endgültig zu Ende. Nach seinem schweren Trainingssturz im Abfahrtstraining in Beaver Creek ist der Doppel-Weltmeister zwar auf dem Weg der Besserung, doch an ein Comeback in der laufenden Saison ist für den Topfavoriten auf den Gesamtsieg nicht mehr zu denken. Wie Teamarzt Ola Roensen der Nachrichtenagentur NTB in Oslo am Montag mitteilte, sei völlig sicher, dass die Saison für den 24-Jährigen beendet ist.

Ursache für das Weltcup-Aus dürfte die Unterleibsverletzung Svindals sein, deren Diagnose nach wie vor noch nicht genau bekannt ist. Sinvdal hatte sich in der vergangenen Woche bei einem Trainingssturz mehrere Knochenbrüche im Gesicht und eine große Fleischwunde in der Leistengegend zugezogen. Möglicherweise wurden dabei tiefer liegende Strukturen verletzt.

Vorjahressieger Svindal, der mit zwei Saisonsiegen gestartet und Topfavorit für die Gesamtwertung war, sollte zu Wochenbeginn zunächst weiter auf der Intensivstation bleiben. Der Heilungsverlauf sei im normalen Bereich, sagte Roensen, der keine Angaben zur diagnostizierten Verletzung des prominenten Patienten machte.

Von den Ski-Kollegen gab es jede Menge Genesungswünsche für den im US-Bundesstaat Colorado vier Stunden lang operierten Svindal, der von seinem Nationalteam im Krankenhaus besucht wurde. U.a. bedauerte der nach einem Motorradunfall selbst lange verletzte österreichische Skistar Hermann Maier den Ausfall Svindals: "Das ist sehr tragisch, wenn man in so einer Bombenform ist."

Roensen erwartet, dass Svindal mindestens noch eine Woche im Krankenhaus bleibt. "Es würde uns freuen, wenn er am Ende der Woche heimreisen könnte. Aber wir werden das Entlassungsdatum nicht forcieren", sagte der norwegische Arzt.(APA/dpa)