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Foto: AP/Michael Sohn
Wien - "Eine Frauen- und familienfreundliche Gesellschaft ist nicht nur Aufgabe der Politik - auch und gerade die Unternehmen sind hier ganz besonders gefragt", sieht Familienministerin Andrea Kdolsky die Wirtschaft in der Verantwortung. "Eine familienfreundliche Arbeitswelt ist heute eine wichtige Grundvoraussetzung für motivierte und leistungsfähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Auszeichnung und Motivation

Unternehmen, die vormachen, wie es geht, wurden nun wieder augezeichnet. Der erstmals 1999 durchgeführte Bundeswettbewerb "Frauen- und familienfreundlichster Betrieb" versteht sich als Anreiz, um Unternehmen, die eigeninitiativ frauen- und familienfreundliche Maßnahmen ergreifen, durch eine staatliche Auszeichnung zu unterstützen und ihr Engagement zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und zur Förderung der Chancengleichheit öffentlichkeitswirksam anzuerkennen. Der wettbewerb soll andere Unternehmen dazu motivieren, die beruflichen Rahmenbedingungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Kindern ebenfalls gezielt zu verbessern.

Möglichkeiten

Die Palette an konkreten frauen- und familienfreundlichen Maßnahmen ist breit: Sie reicht von der familienfreundlich flexibilisierten Arbeitszeit ("Mobilzeit") über Kontakthaltemaßnahmen während der Karenzzeit bis hin zu spezifischen Weiterbildungsangeboten für weibliche Führungskräfte. Oft sind es viele "kleine" Maßnahmen, die in ihrem Zusammenwirken zu einem frauen- und familienfreundlichen Betriebsklima führen.

Da die Herausforderungen rund um die Familienfreundlichkeit für die Betriebe je nach Größe sehr unterschiedlich sind, wurden diese in fünf verschiedene Kategorien eingeteilt: Klein-, Mittel- und Großbetriebe, Öffentlich-Rechtliche und Non-Profit-Unternehmen.

Die diesjährigen Siegerbetriebe

Großbetriebe:
1. Platz: Steiermärkische Bank und Sparkassen AG (Graz, STMK)
2. Platz: Salzburg AG (Salzburg)
3. Platz: Rhomberg Bau GmbH (Bregenz, VBG)

Mittelbetriebe:
1. Platz: medienpoint Werbe- und VerlagsgesmbH (Krumau/Kamp, NÖ)
2. Platz: Raiffeisenbank Mittelbregenzerwald reg. Gen. m.b.H. (Egg, VBG)
3. Platz: Great Lengths Haarvertriebs GmbH (St. Stefan i. R., STMK)

Kleinbetriebe:
1. Platz: COCOLORI Kurt Micheluzzi GmbH & Co (Bregenz, VBG)
2. Platz: Karosseriefachbetrieb Ferdinand Jandl (Ardagger, NOE)
3. Platz: Kirchenwirt Fritz GmbH & Co KG (Aigen/Ennstal, STMK)

Non-Profit Unternehmen:
1. Platz: Caritas Vorarlberg (Feldkirch, VBG)
2. Platz: Haus St. Vinzenz Pinkafeld BetriebsGmbH (Pinkafeld, BGLD)
3. Platz: "Kindernest" gem. GmbH (Klagenfurt, KTN)

Öffentlich-rechtliche Unternehmen: 1. Platz: Karl-Franzens-Universität Graz 2. Platz: Arbeitsmarktservice Niederösterreich 3. Platz: Arbeitsmarktservice Kärnten. (red)