Schöner stäbeln
Der moderne Bewohner des globalen Dorfes wird nicht immer entsprechend belohnt, wenn er sich auf die Essgewohnheiten anderer Kulturen einlässt. Mit Stäbchen zu essen zum Beispiel bedarf einer gewissen motorischen Könnerschaft, und da kann es schon passieren, dass beim Hantieren mit den Stöckchen unsereins statt zum eigenen Sättigungsgefühl mehr zum Gaudium der Mitspeisenden beiträgt. Aber Hilfe naht in Form der side by side Chop-pins : Hier rutschen die Stäbchen dank Klammerprinzip nie auseinander. Dieses pfiffige Essbesteck stammt aus einer Kooperation von jungen Designern mit Mitarbeitern der Behindertenwerkstätten Wendelstein. www.spuersinn24.com

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Augenschockende Aufbewahrung
Hierzulande genießen wir das erkämpfte Recht auf eine ausgiebige Mittagspause. In den Ländern aber, wo der Turbokapitalismus weitaus ungehemmter tobt, sieht das ganz anders aus. Die wenige freie Essenszeit schreit dort nach Zelebration, und die Snacks bewahrt man daher in auffällig gestalteten Behältern wie der Miso Pretty Lunchbox auf, mit denen unsere üblichen langweiligen Brotdosen nicht mithalten können. Anlässlich der Ausstellung "China Facing Reality" (noch bis 10. 2. 2008) ist dieses Produkt zurzeit im Mumok-Shop erhältlich. www.mumok.at

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Mandarinmöbel
"Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?", heißt es frei nach Goethe. Wer aber bei der Wohnungseinrichtung nur auf einheimische Fadesse und schwedischen Einheitslook zurückgreifen kann, überdenkt diese Weimarer Weisheit noch einmal und schaut, was andere Kontinente möbeltechnisch zu bieten haben. Wer das in Wien sucht, wird bei Suppan & Suppan vermutlich fündig werden. Das Geschäft bietet zahlreiche Möbel und Accessoires u.a. aus Indien, China und Indonesien an - vom kolonialen Teakstil bis zum Ethnoholzlook ist hier alles zu haben. Suppan & Suppan, Mittersteig 22, 1050 Wien.

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Körnerkoch
Wer sich auch kulinarisch dem Fernen Osten zuwendet, der wird an Reis nicht vorbeikommen. Selbigen zu kochen ist aber gar nicht einfach: Wer nicht fleißig rührt und den Reis mit Argusaugen beobachtet, dem kocht er schnell über, vertrocknet, verbrennt oder endet als Brei. Aber zum Glück gibt es auch spezielle Reiskocher etwa den Rizo. Ohne besondere Umstände lässt sich damit vom Risotto bis zum Sushireis jede Reisspeise zubereiten. www.proidee.at

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Rätselrolle
Wie lässt sich die Zeit auf dem Häusl vertreiben? Der eine raucht, der andere liest Zeitung, wieder ein anderer pfeift fröhlich vor sich hin. Jedoch haben wir uns vor einigen Jahren aus Asien eine Beschäftigung für Wartezeiten importiert, die das Gehirn trainiert: Sudoku. In der U-Bahn, in der Mittagspause oder - weniger gern gesehen - bei der Arbeit tüfteln alle an diesem Zahlenrätsel. Warum also auch nicht auf der Toilette mittels Sudoku Toilettenpapier? Aber unbedingt vor dem Benutzen ausfüllen! www.pearl.at

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Haikuhüllen
Der modische Ottonormalträger denkt bei Mode aus Asien vermutlich an Samurairüstungen und Schulmädchenuniformen, was natürlich einmal mehr ein klischeeverseuchter Unsinn ist. Asiatische Marken wie Issey Miyake Man haben sich auf unserem Modemarkt schon längst durchgesetzt - und diese Kreation aus der kommenden Sommerkollektion des japanischen Designers zeigt: Fernöstliche Tradition und westliche Moderne lassen sich zu einem gekonnten Stilmix verbinden, der sich auch im 21. Jahrhundert sehen lassen kann. Erhältlich bei EMIS Modegalerie, Wildpretmarkt 7, 1010 Wien. (Johannes Lau/Der Standard/rondo/14/12/2007)

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