Das junge KuratorInnenteam des ecm-Lehrgangs (exhibition and cultural communication management) an der Universität für angewandte Kunst Wien lernt nicht nur graue Theorie, sondern setzt das Gelernte auch gleich um. Dieses Jahr widmeten sich die StudentInnen mit der Ausstellung "Ich bin keine Küche" Österreichs erster Architektin, Margarete Schütte-Lihotzky.

Im Bild: Margarete Schütte-Lihotzky bei einer Ansprache des Bundes Demokratischer Frauen, 1961

Foto: Pressefoto Oscar Horowitz

Die Schau soll den Mythos Schütte-Lihotzky hinterfragen und untersucht die Architektin als Wegbereiterin demokratischen Designs.

Im Bild: Grundriss mit Schrittfolge in klassischer Wohnküche. Studie zur Wegeoptimierung zwischen Küche und Wohnbereich, 1927

Foto: Sammlungen der Universität für angewandte Kunst Wien, Nachlass Margarete Schütte-Lihotzky

Schütte-Lihotzky (1897–2000) wurde vor allem durch die Frankfurter Küche, ein funktionalistisches Einbauküchenmodell, bekannt.

Foto: angewandte

"Wenn ich gewusst hätte, dass alle immer nur davon reden, hätte ich diese verdammte Küche nie gebaut!", hat Schütte-Lihotzky einst gesagt.

Im Bild: Tabelle für die richtige Arbeitshöhe beim geringsten Kraftaufwand der Arme für verschieden große Frauen, 1927

Bildnachweis: Sammlungen der Universität für angewandte Kunst Wien, Nachlass Margarete Schütte-Lihotzky

Die Ausstellung "Ich bin keine Küche" an der Universität für angewandte Kunst Wien läuft bis zum 25. Jänner 2008. Mehr als 200 Objekte aus dem Nachlass der Architektin werden im Zuge der Ausstellung erstmals gezeigt.

Weitere Informationen unter: www.ichbinkeinekueche.at. (burg/derStandard.at, 17. Dezember 2007)

Foto: angewandte