Debrecen - 200-m-Vize-Europameisterin Mirna Jukic ist am Samstag in ihr drittes Finale bei den Kurzbahn-EM in Debrecen eingezogen. Die 21-Jährige gewann ihr Semifinale in 1:06,46 Minuten, blieb damit nur 13/100 über ihren zwei Wochen alten nationalen Rekord. Damit kam die Wienerin als Gesamt-Zweite hinter der mit dem EM-Rekord von 1:05,56 ankommenden russischen Doppel-Europameisterin Julia Efimowa weiter. Der Endlauf ist für Sonntag um 17:06 Uhr angesetzt.

200-m-Europarekordler Markus Rogan hat auch das Finale über 100 m Rücken erreicht. Der 25-Jährige kam im Semifinale wie schon davor Mirna Jukic über 100 m Brust als Gesamt-Zweiter weiter, in 51,52 Sekunden steigerte er sich im Vergleich zum Vorlauf um 1,1 Sekunden. Als Schnellster kam der Deutsche Helge Meeuw in 51,26 in den für Sonntag um 17:24 Uhr angesetzten Endlauf.

Der zweifache Junioren-Weltmeister Dinko Jukic hat sich am Samstag in seinem ersten großen internationalen Finale in der allgemeinen Klasse hervorragend gehalten und Rang fünf über 200 m Delfin geholt. Der 18-jährige Wiener schlug in 1:55,47 Minuten an, womit er seinen OSV-Rekord nur um 4/100 Sekunden verpasste. Der Ungar Laszlo Cseh holte in 1:51,55 sein drittes Gold bei diesen Titelkämpfen.

Die 24-jährige Jördis Steinegger hat in ihrem ersten großen Schwimm-Finale Rang acht belegt. Die Wahl-Linzerin schlug über 400 m Kraul in 4:05,78 Minuten an und verpasste damit ihren im Vorlauf aufgestellten österreichischen Rekord um 98/100. Der Titel ging in 3:57,43 zum dritten Mal auf dieser Strecke in Folge an den französischen Superstar Laure Manaudou.

Die Wienerin Birgit Koschischek hat das Dutzend voll gemacht, indem sie den zwölften österreichischen Rekord im Rahmen der EM in Debrecen fixiert hat. Die 20-Jährige kam im Semifinale über 100 m Delfin auf 59,13 Sekunden, womit sie die vier Jahre alte bisherige OSV-Bestzeit ihrer Trainingskollegin Fabienne Nadarajah um 11/100 verbesserte. Als Gesamt-12. verfehlte Koschischek den Final-Einzug aber um 51/100.

Neo-Österreicher Hunor Mate war im Semifinale über 50 m Brust als Gesamt-13. ausgeschieden, verbesserte aber in 27,78 Sekunden seine persönliche Bestleistung um 12/100. Den Endlauf verpasste der 24-Jährige um 27/100 sowie den neun Jahre alten, bei der EM 1998 in Sheffield fixierten österreichischen Rekord von Patrick Schmollinger um 18/100. (APA)