Wien - Der an der Börse notierte niederösterreichische Energieversorger EVN plant eine große Kapitalerhöhung mit Verdreifachung des Nominale aus eigenen Mitteln der Gesellschaft. Zudem soll die Aktie durch einen Split im Verhältnis 1:4 "leichter" werden, geht aus der Hauptversammlungseinladung für 17. Jänner hervor.

Das Grundkapital der EVN AG soll durch Umwandlung eines Teils der im Jahresabschluss 2006/07 (per 30. September) ausgewiesenen gebundenen Kapitalrücklage von bisher rund 99,069 Mio. um etwa 200,931 Mio. Euro auf 300 Mio. Euro aufgestockt werden, heißt es im "Amtsblatt" der "Wiener Zeitung" (Freitag-Ausgabe) in der Tagesordnung zur HV.

Die Stückelung der derzeit ausgegebenen 40,881.455 Stückaktien soll durch einen Aktiensplit - im Verhältnis 1:4 - auf 163,525.820 Stück geändert werden. Dazu sind auch entsprechende Satzungsänderungen geplant. Neu heißt es dann unter anderem: "Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 300,000.000,- Euro und ist zerlegt in 163.525.820 Stück auf den Inhaber lautende Stückaktien."

Geplantes Rückkaufprogramm

Außerdem möchte sich der EVN-Vorstand auf der Aktionärsversammlung am Donnerstag, dem 17. Jänner, eine Ermächtigung zum Rückerwerb eigener Aktien im Ausmaß von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals holen, geltend für 18 Monate. 51 Prozent der EVN gehören dem Land Niederösterreich, zweitgrößter Aktionär ist mit rund 36 Prozent der deutsche Energiekonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW). (APA)