Die börsenotierte Innsbrucker Mediengruppe feratel media technologies AG hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2007/2008 ihren Umsatz zwar um 49 Prozent auf 8,8 Mio. Euro gesteigert, der Verlust beim operativen Ergebnis (EBIT) hat sich jedoch auf minus 2,049 Mio. Euro (von minus 1,110 Euro) nahezu verdoppelt. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verschlechterte sich auf minus 2,170 Mio. Euro (nach minus 1,046 Mio. Euro). Verringert wurde EBITDA-Verlust, von minus 310.700 auf minus 151.200 Euro.

Das erste Halbjahr sei für die Feratel wie erwartet verlaufen, teilte das Unternehmen heute, Freitag, ad hoc mit. "Mit dem Geschäftsverlauf sind wir zufrieden", meinte Feratel-Vorstandschef Markus Schröcksnadel. "Wir liegen mit den vorgelegten Zahlen voll auf Kurs."

Dieser Umsatzanstieg resultiere überwiegend aus der Einbeziehung der im letzten Quartal des Vorjahres akquirierten Sitour-Gesellschaften in Österreich, Italien, Tschechien und Slowakei in den Konsolidierungskreis, heißt es in der Mitteilung.

Aufgrund des bisherigen Verlaufs in den einzelnen Geschäftsbereichen rechnet der Vorstand der feratel media technologies AG nach eigenen Angaben für das Gesamtjahr 2007/2008 mit einer "weiterhin positiven Entwicklung, bei der alle relevanten Umsatz- und Ertragskennzahlen des Vorjahres übertroffen werden". ~ Das 1. Halbjahr 2007/2008 in Zahlen (nach IFRS). (APA)