In Salzburg ist am Montag ein neuer Fall von Hepatitis A bekannt geworden, Landessanitätsdirektor Christoph König fordert nun verpflichtende Impfungen, in anderen europäischen Ländern gäbe es dies bereits. Der neue Salzburger Fall habe nichts mit den Hepatits-Erkrankungen rund um einen Salzburger Supermarkt zu tun.

Um der Verbreitung des Virus entgegenzuhalten, senken die Apotheken in Stadt und Land Salzburg die Preise für Hepatitis-Impfstoffe. Bis 4. Februar zahlen Erwachsene 45 Euro statt wie bisher 53 Euro für einen Hepatitis-A-Impfstoff, heißt es auf orf.at. Kinder, die die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen bereits hinter sich haben, zahlen 32 Euro statt 39 Euro. Vorbeugend raten Ärzte und Apotheker aber zu absoluter Hygiene.

FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein will die Hepatitis-Impfung ins österreichische Impfprogramm aufzunehmen. "Durch die Grenzöffnungen in Richtung Osten und dem damit einhergehenden freien Personenverkehr sind wir in Zentral- und Mitteleuropa immer mehr Krankheiten ausgesetzt, die in unseren Breiten eigentlich schon weitgehend ausgemerzt waren", argumentiert die freiheitliche Gesundheitssprecherin. (red)