Die Untersuchungen nach dem Großbrand einer Gefahrenguthalle im Linzer Industriegebiet gestalten sich schwierig. Derzeit sei es noch zu riskant, die Halle zu betreten, weil Trägerelemente einsturzgefährdet seien, teilte der oberösterreichische Sicherheitsdirektor Alois Lißl auf APA-Anfrage mit. Man überlege, zwei oder drei Träger zu entfernen, um ins Innere der Brandruine vordringen zu können. Das Feuer im Donaulager der Linz AG war am Freitag kurz vor Mittag ausgebrochen. Rund 80 Einsatzkräfte kämpften bis zum späten Abend gegen die Flammen. Kleinere Explosionen, die durch die im Gebäude lagernden Chemikalien verursacht wurden, und die Einsturzgefahr der Halle erschwerten den Einsatz. Ein Feuerwehrmann musste mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der Brand hat nach ersten Schätzungen Schaden in Millionenhöhe angerichtet. (APA)