Brescia - Nach dem schweren Lawinenunglück in der Nähe der norditalienischen Stadt Brescia ist die Zahl der Toten in der Nacht zum Montag auf vier gestiegen. Ein schwer verletzter Mann sei auf dem Weg ins Krankenhaus gestorben, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Drei weitere Italiener waren kurz nach dem Unglück tot aus den Schneemassen geborgen worden.

Die Opfer stammten aus der Umgebung von Brescia und seien zwischen 25 und 37 Jahre alt, hieß es. Weitere sieben Italiener seien durch die Lawine verletzt worden, hieß es. Die Gruppe war auf dem Monte Maniva auf Motorschlitten unterwegs.

Das Unglück ereignete sich am Sonntagnachmittag, als sich in etwa 2.000 Metern Höhe plötzlich ein 200 Meter breites Schneebrett löste und die Wintersportler erfasste. "Es war, als befände ich mich in einer Waschmaschine: Ich versuchte zu schreien, hatte aber ständig Schnee im Mund", sagte einer der Überlebenden. Am Montag kehrte die Bergwacht auf den Monte Maniva zurück, um die Sicherheitsbedingungen zu kontrollieren. (APA/dpa)