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National Intelligence Director Mike McConnell spricht sich für eine stärkere Überwachung des Internet aus.

Foto: APA/AP/Lawrence Jackson
In einem Interview mit "The New Yorker" sprach sich Mike McConnell, seines Zeichens Geheimdienst-Chef des US-Präsidenten, für eine stärkere Überwachung des Internet aus.

Noch in der Planungsphase

Laut eigenen Angaben arbeitet McConnell bereits an der Umsetzung seiner Pläne, allerdings sei man hier noch in der Planungsphase. THe New Yorker vermeldet jedoch, dass das Vorhaben alle bekannten aktuellen Überwachungsmaßnahmen in den Schatten stellen würde.

"Wie ein Spaziergang"

Die Massenüberwachung von Telefon- und Internet-Verkehr würde durch die neuen Maßnahmen "wie ein Spaziergang" sein, so McConnell gegenüber dem US-Magazin. McConnell strebt eine "Cyber-Security Policy" an, die es der US-Regierung ermöglichen soll jeden Datenverkehr im Internet mitzulesen und zu verfolgen.

Enorme Datenmengen

Dabei würden einerseits natürlich unglaubliche Datenmengen anfallen, andererseits müsste auch eine entsprechend gute Data Mining-Technologie zum Einsatz kommen, um aus diesen Datensätze die wesentliche Information herausfiltern zu können. Genauere Details sind naturgemäß nicht bekannt gegeben worden. Ein früherer AT&T-Manager meinte kürzlich, dass ohnehin schon die Daten-Ströme im Internet in den USA komplett angezapft werden würden.(red)