New York - Auch wenn Demokraten und Republikaner das Rennen um die US-Präsidentschaft beherrschen, geben die unabhängigen Kandidaten laut einer Umfrage in sexueller Hinsicht den Ton an. Die Unabhängigen seien die besten Liebhaber, gaben mehr als 45 Prozent der Befragten bei einer Umfrage des "Playboy" an, die im Februar-Heft des US-Magazins abgedruckt wurde. 36 Prozent trauten den Politikern der demokratischen Partei Höchstleistungen im Bett zu und nur gut 18 Prozent den Republikanern.

Als erotischste Frau in der Politik bezeichnete knapp ein Fünftel der Befragten Michelle Obama, die Frau des demokratischen Präsidentschaftsanwärters und Senators von Illinois, Barack Obama. Rang zwei belegte die republikanische US-Außenministerin Condoleezza Rice mit 17,5 Prozent. Vor Barack Obamas innerparteilicher Rivalin Hillary Clinton mit 14,0 Prozent kam Laura Bush, die Frau von US-Präsident George W. Bush, mit 16,3 Prozent auf Rang drei der erotischsten Frauen in der Politik.

Bill vor Hillary Clinton

Bedeutend besser als seine Frau schnitt der ehemalige demokratische Präsident Bill Clinton ab. Er wurde mit einer deutlichen Zustimmungsrate von 58,8 Prozent der Befragten zum erotischsten US-Präsidenten der vergangenen 40 Jahre gekürt. Weit abgeschlagen folgten die Republikaner Ronald Reagan mit 21,7 Prozent und George W. Bush mit 7,4 Prozent. Für die Umfrage waren rund 900 Erwachsene im Alter zwischen 18 und 64 Jahren befragt worden. (APA/AFP)