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In wenigen Wochen sollen EU-Friedenssoldaten in der Republik Zentralafrika Zivilisten vor einem Übergreifen der Gewalt aus der benachbarten sudanesischen Krisenregion Darfur schützen.

Foto: Getty Images/Spencer Platt
Bangui - Wenige Wochen vor der Stationierung von EU-Friedenssoldaten ist die Regierung der Zentralafrikanischen Republik angesichts einer Krise im Land zurückgetreten. Ministerpräsident Elie Dote und seine Regierung kamen damit am Freitag nach Angaben der Behörden einem Misstrauensantrag im Parlament zuvor.

Es wird erwartet, dass Präsident Francois Bozize in den kommenden Tagen einen neuen Ministerpräsidenten benennt und mit der Regierungsbildung beauftragt. Die Lage in der verarmten ehemaligen französischen Kolonie mit ihren etwa vier Millionen Einwohnern hatte sich zuletzt zugespitzt, nachdem Gewerkschaften eine bessere Bezahlung der Arbeiter verlangt hatten.

Demnächst sollen im Nordosten des Landes Soldaten aus der EU stationiert werden, um Zivilisten vor einem Übergreifen der Gewalt aus der benachbarten sudanesischen Krisenregion Darfur zu schützen. (APA/Reuters)