Da huschen offenbar viel zu viele dazu nicht berechtigte Autofahrer am Vormittag in die Wiener Innenstadt, um schnell einen Espresso trinken zu gehen oder Besorgungen zu machen. Bei einer Schwerpunktaktion der Wiener Polizei am Montag gab es bei 174 Überprüfungen doch glatt 73 Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Ladetätigkeit in Fußgängerzonen. "Die Kaufmannschaft hat sich über die 'Zweckentfremung' der Fußgängerzone (Kärntnerstraße, Stephansplatz, Graben, Tuchlauben und Kohlmarkt, Anm.) beschwert. Wir führen aber laufend Kontrollen durch", sagte Oberstleutnant Wolfgang Lang vom Stadtpolizeikommando Innere Stadt am Dienstag. "Schwerwiegend": In drei Fällen wurden sogar Lkw mit mehr als zwölf Tonnen Gesamtgewicht angetroffen, was wegen der durch sie zu erwartenden Fahrbahnschäden in der Wiener City ebenfalls verboten ist. Darüber hinaus gab es noch 99 Organstrafmandate für diverse Vergehen der Autofahrer. (APA)