München - Der deutsche Speicherchip-Hersteller Qimonda wird zu einer immer größeren Belastung für die Konzernmutter Infineon. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres verbuchte Qimonda einen Verlust von 598 Mio. Euro nach einem Minus von 265 Mio. Euro im Vorquartal. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 177 Mio. Euro erzielt. Auch der Umsatz brach drastisch ein. "Während des abgelaufenen Quartals fielen die Preise für Standard-DRAMs weiter um über 40 Prozent", sagte Qimonda-Chef Kin Wah Loh am Mittwoch. Daher sei es trotz Produktivitätssteigerungen nicht möglich gewesen, die Marktschwäche auszugleichen. Infineon ist in Österreich mit einem Chip-Werk in Villach und mehreren Forschungsstandorten vertreten. (dpa)