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Foto: APA/DPA/Breloer
München - Die vom Freistaat Bayern gezüchtete bayerische Gen-Erdäpfel "Walli" hat sich nach einem knappen Jahrzehnt der Forschung als Flop erwiesen. Grund ist der Widerstand bei Bauern und Lebensmittelindustrie gegen genmanipulierte Pflanzen, wie bei einem "Genkartoffel-Bericht" des Landwirtschaftsministeriums im Landtags-Agrarausschuss am Mittwoch deutlich wurde. "Walli" ist eine bestehende Erdapfel-Sorte, die vom Landesamt für Landwirtschaft gentechnisch so verändert wurde, dass die Knolle zu fast 100 Prozent aus der Stärke Amylopektin besteht. Die Bauern wollten die Frucht nicht, sagte der Ministerialbeamte Anton Hübl am Rande der Sitzung. (APA/dpa)