München - Auf dem Weg zu höheren Renditen nimmt der Autobauer BMW einem Magazinbericht zufolge seine Zulieferer in die Mangel. Einkaufschef Herbert Diess habe von Lieferanten teilweise Preisnachlässe von 15 bis 20 Prozent verlangt, berichtet das "Manager Magazin" in seiner Freitagausgabe unter Berufung auf betroffene Firmen. Der Rabatt solle auf drei Jahre gestreckt werden. Zusätzlich streiche Diess die übliche BMW-Beteiligung an deren Rohstoffkosten. Ein BMW-Sprecher sagte, es sei üblich, mit Zulieferern zum Jahresbeginn Kostenpositionen neu zu verhandeln. Zu konkreten Zahlen wollte er sich nicht äußern.

Stellenabbau geplant

Von dem angekündigten Jobabbau seien in der Münchener Zentrale und in der Entwicklung mehr als 1.000 Stammbeschäftigte und Zeitarbeiter betroffen, sagte Personalchef Ernst Baumann dem Magazin. Um Renditen von acht bis zehn Prozent zu erreichen, hatte der Autohersteller angekündigt, mehrere tausend Stellen zu kippen. In Medienberichten war von bis zu 8.000 Jobs die Rede. (APA/Reuters)