Lillehammer - Österreichs Frauen-Nationalteam hat im Quali-Play-off für die für Dezember terminisierte Handball-EM im Dezember 2008 den erhofften Wunschgegner gezogen. Im Rahmen des 9. Außerordentlichen Kongresses der Europäischen Handball-Föderation (EHF) am Samstag in Lillehammer wurde der ÖHB-Auswahl mit Italien der vermeintlich leichteste Quali-Gegner zugelost.

"Das ist eine absolut lösbare Aufgabe. Die Italiener haben die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen", schilderte ÖHB-Generalsekretär Martin Hausleitner. Zum dritten Mal in fünf Jahren treffen die beiden Teams in einer Quali aufeinander. Zuletzt waren die Südeuropäerinnen in der Quali für die EM 2006 Gegner der Österreicherinnen, die damals dank zwei Kantersiegen (41:23/heim, 33:23/auswärts) souverän die Hürde nahmen. Auch Teamchef Herbert Müller hatte Italien im Vorfeld als Traumlos bezeichnet.

Das Hinspiel steigt am 31. Mai/1. Juni in Italien, das Rückspiel in Österreich wird am 7./8. Juni voraussichtlich in Tirol gespielt. An der EM vom 2. bis 14. Dezember 2008 nehmen insgesamt 16 Länder teil. Fix qualifiziert sind bereits Titelverteidiger Norwegen, Veranstalter Mazedonien sowie die Zweit- bis Fünftplatzierten der jüngsten EM 2006 in Schweden, das sind Russland, Frankreich, Deutschland und Ungarn. Dazu kommen die zehn Sieger des Play-offs. (APA)

Paarungen für die Play-off-Partien für die Handball-EM der Frauen in Mazedonien:

Italien - Österreich, Slowakei - Ukraine, Spanien - Litauen, Polen - Portugal, Montenegro - Kroatien, Island - Rumänien, Weißrussland - Slowenien, Schweden - Tschechien, Türkei - Dänemark, Niederlande - Serbien